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Ein
D-Jugend-Spieler ist zwischen elf und dreizehn Jahren alt
(U12 und U13). Noch immer sind die Spieler im sogennanten "Goldenen
Lernalter".
In
diesem Alter werden nun die technischen Grundlagen gefestigt, jetzt
geht es darum, alle wichtigen Fußballtechniken auch in hohem
Tempo sauber ausführen zu können, Beidfüßigkeit
ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Zugleich stehen die
Spieler vor einer weiteren großen Herausforderung, spielen
zum ersten Mal auf dem Großfeld, wo die Spieler verschiedene
Spielpositionen kennenlernen, eine Spezialisierung findet noch nicht
statt. Auch erste individual- und gruppentaktische Grundlagen werden
in diesem Alter gelegt. Über allem steht aber nach wie vor
der Umgang mit dem Ball, Spieler sollen ständig mit dem Ball
die Initiative ergreifen und Druck aufbauen und nicht ständig
den Ball nur wegschieben oder gar schlagen.
Obwohl
die Jungs nun, leider etwas verfrüht ins 11:11 gehen, ist das
Spiel weit davon entfernt einem Erwachsenenkick zu gleichen. Taktische
Zwänge und die die Einstellung "Hauptsache gewonnen, das
wie ist egal" zerstören jegliche Freude am Großfeldspiel
schon zu Beginn der noch jungen Laufbahn. Solche Schwerpunktsetzungen,
sowie die von "Spiel zu Spiel denken"-Mentalität
führen dazu, dass Kinder ihre natürliche Freude am Umgang
mit dem Ball verlieren, nur um für die Trainer, Eltern und
andere Verantwortliche eine Kinder Bundesliga zu imitieren. Das
Individuum Kind und seine Entwicklung bekommen beim SCF den Vorzug
vor jeglicher teamtaktischen Eingliederung.
Die
in diesem Alter fast perfekte Synchronisation von Körperkontrolle
und technischer Umsetzung verleitet viele zum alleinigen trainieren
von Tempo und damit verbunden, der alleinigen Konzentration auf
die Stärken der Spieler. Die kurzzeitige Leistungssteigerung
ist dabei leider nur Augenwischerei. Der SCF beherzigt die Grundlage
aller technischer und konditioneller Arbeit, Genauigkeit geht vor
Schnelligkeit, und konzentriert sich gezielt darauf, dem Jungen
alle Grundlagen beidseitig beizubringen, damit ein optimale Ausschöpfung
des Leistungsniveaus in späteren Jahren erreicht werden kann.
Das
einzige große Ziel im Bereich der Mannschafts- und Gruppentaktik
ist es den Jungs ein Gefühl für Kompaktheit zu vermitteln
und für ein aktives Verteidigen im Verbund. Damit werden die
ersten Grundlagen für das Zonenspiel gelegt ohne jedoch die
Kinder mit unnötigen und überfordernden Inhalten zu erdrücken.
Im
Folgenden
erhalten Sie einen Überblick über wesentliche Inhalte
im Training mit D-Junioren.
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Grundsätze:
- Entwicklung
des SCF-Spielstils in der Grundformation 3:4:3 und
4:3:3
- Sichtung:
die talentiertesten Landkreis-Spieler sind beim SCF
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Beginnende
Lernziele im Spiel gegen den Ball:
- Grundlagen
im defensiven 1-gegen-1
- kollektives
und aktives (offensives) Verteidigen
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Lernzielhürde:
Übergang U13 --> U14
- alle
Jungs sind beidfüßig
- ausgeprägte
1-gegen-1-Dominanz
- Stoßtechniken
(Schuss- und Zuspieltechniken) perfektioniert
- Kopfballspiel:
Bewegungsablauf zum Ball
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Neben
den Inhalten speziell für D-Junioren (siehe oben), gibt es
auch Inhalte, die altersübergreifend in das Training einfließen.
Auch wenn ein D-Jugend-Spieler in die nächste Altersstufe wechselt,
bleiben diese Elemente ein wesentlicher Bestandteil des Trainings.
Es geht hier, wie bei allem, nicht um kurzfrisitige Erfolge, sondern
um eine langfristig ausgelegte, optimale Entwicklung des individuellen
Talents.
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